Interview mit einem Mobile Software Experten


Als wir Herrn Knecht kennenlernten, waren wir überrascht. Selten sieht man eine Person mit so viel Erfahrung und insiderwissen im Software und Mobile Bereich. Der 37 Jahre alte Knecht ist schon seit 20 Jahren ein großer Fan von Mobile Software. Denn seiner Meinung nach, kann man so gut wie alles in ein Mobiltelefon Packen.

Jede Software ist möglich – vom Betriebssystem bis zur Anwendung. Dies war auch der Grund, was Bernhard Knecht daran so faszinierte. Es war die digitale Innovation, die Ihne so packte und bis heute nicht mehr los ließ. Unsere Recherchen zeigen, dass Herr Knecht nicht der einzige Experte in der Schweiz ist, er aber zu den bekanntesten und sicherlich am meisten aufgeklärt in diesem Bereich ist. Aus diesem Anlass wollten wir gerne mehr über seine Ansichten zur Mobile Branche hören und auch welche Trends sich in den nächsten Monaten herauskristallisieren wird.

Betriebssysteme gehören zur Spitzenklasse

Gleich unsere erste Frage bezieht sich auf die Betriebssysteme der Mobiltelefone. Grosse Konzerne bieten ihre Dienste an. Doch vor allem der Kampf zwischen IOS und Android scheint Weltweit und auch in der Schweiz am größten zu sein. Knecht meint dazu, dass dies ein unbegründeter Kampf sei, denn beide Betriebssysteme können zwar im Grunde das gleiche, sind aber von deren Aufbau völlig unterschiedlich.

Deswegen kann man keinen Vergleich ziehen, der ohne persönliche Präferenzen auskommt. Jeder Benutzer hat dabei seine eigenen Vorlieben. Es werden laut Knecht auch vermehrt Anwendungen für beide Betriebssysteme erstellt, damit sich die jeweiligen Nutzer davon bedienen können, ohne Einschränkungen erleben zu müssen.

Es ist dennoch so, dass die Softwares rund um die Betriebssysteme der Mobiltelefone zur absoluten Spitzenklasse gehören und es ohne diese resp. nur mit billiger Software gar nicht möglich wäre. Knecht besitzt zudem Mobiltelefone mit allen großen Betriebssystemen.

Soziale Medien hoch im Kurs

Weiter behauptet Knecht auch, dass die Sozialen Medien weiterhin hoch im Kurs sind. Dabei spielt nicht nur Facebook, Twitter und Instagram eine Rolle, sondern auch alternative Soziale Medien. Gerade in der Schweiz bedienen sich viele an den alternativen.

Schweizweit gibt es ungefähr 5 Millionen Nutzer allerlei Sozialer Medien. Ein Mittelwert, wenn man diesen mit anderen Ländern vergleicht. Knapp jeder Zweite hat eine Applikation mit Sozialen Medien auf seinem Mobiltelefon. Dicht dahinter Banking und Casinos Apps.

Software wird langsam abgelöst von Apps

Knecht warnt jedoch vor einem Punkt. Immer mehr Apps können das was Softwares können. Der Vorteil bei den Apps ist aber um einiges grösser, da diese schnell und einfach aus dem Internet heruntergeladen werden können. Es braucht kein großes Installationsverfahren und so gut wie jeder kann dies herunterladen. Auch brauchen die Apps sehr wenig Platz auf den Mobiltelefonen. Dies macht die Mobile Anwendungen zu einem absoluten Renner auf dem Schweizer Markt.

Als Software Fan begrüßt dies Knecht trotzdem, da die Software wegen der Konkurrenz zu den Apps nicht schlechter, sondern dank des Wettbewerbs noch besser werden.

Autor: Tomas Maier