Poker in der Schweiz – die Liebe zum Kartenspiel

Poker gehört zu den beliebtesten Spielen in der Schweiz. Fast jeder hat in der Schweiz schon einmal Poker gespielt und kennt sich zumindest mit den Grundregeln dieses Spiels aus. Neben dem Volksspiel „Jassen", hat Poker also einen guten Stand.

Poker ist kein Hinterzimmer Spiel mehr

Früher dachte man immer, beim Pokern gibt es nur Ganoven und zwielichtige Gestalten, welche in einem verrauchten Hinterzimmer und gezinkten Karten spielen. Dies ist aber in der heutigen Zeit nicht mehr der Fall. Moderne Casinos und auch Veranstalter bemühen sich darum, dem Pokerspiel ein glanzvolles Image zu verleihen. Poker wird also nicht mehr als Spiel der Banditen angesehen, sondern ist ein Gesellschaftlich akzeptiert und auch beliebtes Spiel. Mit Stefan Huber und Ronny Kaiser hat die Schweiz sogar zwei Pokerprofis – welche dieses Spiel als ihren Beruf ausüben.

Schweizer spielen immer mehr im Internet Poker

In der Schweiz vermehrt sich die Anzahl an Pokerspielern im Internet um jedes Jahr massiv. Es ist einfach, kann überall gemacht werden und es ist Anonym. Die Gegner bekommt man nach Zufallsprinzip und können aus jedem anderen Land stammen. Internationalität im kleinen Rahmen.
Diese Idee, schnell und einfach von überall aus Poker zu spielen, ist für viele Reizvoll. Es ist also kein Wunder mehr, dass in den letzten Jahren so viele Internetcasinos auf der Landschaft aufpoppen, trotz dem neuen Geldspielgesetz, welches ab dem 1.Juli in Kraft treten wird.

Wird man durch Poker Spielen reich?

Recherchiert man genauer, findet man ziemlich schnell heraus, dass man durchaus mit dem Pokerspielen reich werden kann. Die zwei erwähnten Beispiele von uns, Stefan Huber und Ronny Kaiser sind das beste Beispiel dafür, dass auch ein Vollzeitpensum als Pokerspieler möglich ist. Es braucht selbstverständlich eine ganz andere Herangehensweise. Man kann dazu nicht einfach eine Schullehre absolvieren. Viele bezeichnen Poker auch als Kunsthandwerk.
Stefan Huber (Pokerprofi) mit einem Millionengewinn bei einem Pokerturnier.

Poker braucht Geschick, Geduld und Köpfchen

Wer langfristig beim Poker bestehen will, der braucht eine Menge Geduld. Ohne diese, kann man sich eine konstante Gewinnchance gleich abschminken. Logischerweise kann man auch Pokern und es rein mit Glück versuchen. Diese Spieler halten sich aber meist nicht lange und erfahren nur kurzfristiges Glück.

Mathematik ist ein weiterer Aspekt eines Pokerspielers. Ein Profi kann stets seine Gewinnchance ausrechnen – bei jeder Hand, die er spielt.

Auch sollte man wissen, wann man von seiner Hand ablassen muss. Es gibt nichts Gravierenderes für die Bankroll, als jede Runde zu viel Geld zu setzen, nur weil man denkt „jetzt habe ich die richtige Hand". So etwas kann sehr schnell in die Hose gehen.

Wie wird sich Poker in den nächsten Jahren entwickeln?

In der Schweiz wird Poker auch in den nächsten Jahren ein fester Garant sein. Die Casinos sind momentan enorm am Aufrüsten. Gerade wieder zu Zeiten wie der World Series of Poker, ist mit massivem Influx an Poker interessierten zu rechnen. Es wird sich in den nächsten Monaten auch zeigen, welchen Einfluss das neue Geldspielgesetz auf das Pokerspielen haben wird.

Autor: Tomas Maier